Volksfest Schweinfurt
Sonntag, 22. Juli 2018

„Sieben Stunden Zeit für mich“ erlebt und genossen

 

Senioren-Verantwortliche im Dekanat vertieften das Jahresthema bei einem Begegnungstag in Kirchlauter

 

KIRCHLAUTER. Das katholische Seniorenforum im Dekanat Haßberge, Bereich Ebern, hatte dieser Tage die Verantwortlichen und sonstigen Interessenten aus den örtlichen Seniorenkreisen zu einem Begegnungstag ins Oskar-Kandler-Zentrum in Kirchlauter eingeladen. Als Referent und Begleiter durch den Tag fungierte der Diözesan-Altenseelsorger Pfr. Franz Schmitt aus Frickenhausen bei Ochsenfurt. Im Mittelpunkt der Überlegungen stand das heurige Jahresthema: „Hoffnungsworte – Hoffnungswege - Hoffnungstaten“ mit dem Untertitel: „Sieben Stunden Zeit für mich“, wobei unterschiedlichste Gedanken vertieft wurden. Nach kurzer Begrüßung durch den Dekanats-Vorsitzenden Bruno Deublein betonte der Referent, dass dieser Tag für die knapp 30 Teilnehmer persönlich und auch für die „Arbeit im örtlichen Bereich“ hilfreich und wohltuend sein soll. Für bleibende Eindrücke sorgten schließlich eine farbenfrohe und bildreiche „Mitte“ im großen Stuhlkreis sowie zwischendurch initiierte Kurzgeschichten, Lieder, Motivbilder, Kleingruppen-Gespräche u.ä. – wobei stets ein Bezug zu gezielten Redewendungen (wie: hoffentlich vergesse ich nichts / die Hoffnung nicht aufgeben / hoffentlich haben wir gutes Wetter – wir hoffen, dass der Weltfrieden erhalten bleibt – guter Hoffnung sein - usw.) hergestellt wurde. Besonders prägnante Hoffende kenne man z. B. aus der Bibel den Propheten Noah mit dem Bau der Arche, aber auch aus der neueren Zeit den zuversichtlichen Missionsarzt Albert Schweitzer oder die engagierte Missionsärztin und Ordensfrau Ruth Pfau. Freilich dürfe man im praktischen Leben nicht auf einen „Zauber“ hoffen, sehr wohl aber auf die Zusage Gottes, dass er alles zum Besten lenken wird. Dass man „die Hoffnung nicht sterben lassen“ dürfe, zeigen reale Ereignisse der neueren Vergangenheit, wie etwa das erstaunliche Kohlegruben-Wunder von Lengede 1963 („ja hört uns denn keiner?“) oder die unglaubliche Rettung des französischen Höhlenforschers Westhauser nach einem spektakulären Absturz. Für den gläubigen älteren Menschen gelte gleichwohl immer wieder die Konsequenz: Herr, gib mir nicht, was ich mir wünsche oder erhoffe, sondern, was ich brauche. Abgerundet wurde der erlebnisreiche Tag mit einem Gruppen-Gottesdienst des Referenten im Versammlungsraum, ehe dankbare Worte für den Diözesan-Altenseelsorger, aber auch für die „guten Küchengeister“ von Kirchlauter gesprochen wurden.

 

Bild: Beim kürzlichen Begegnungstag von Seniorenleitern und sonstigen Interessierten im Dekanat, Bereich Ebern, im Gemeindezentrum in Kirchlauter vertieften die Teilnehmer zusammen mit dem Diözesan-Altenseelsorger Pfr. Franz Schmitt aus Frickenhausen (im Bild links) das heurige Jahresthema des Seniorenforums. Daneben die Senioren-Verantwortlichen aus Untersteinbach und Reckendorf.